Zusammenarbeit zwischen Schule, Kindergarten und Eltern


Übergang Schule - Kindergarten


Zum Einzugsbereich der Grundschule Müggenberg-Rusch gehören verschiedene Kindertagesstätten mit unterschiedlichen Trägern. Die Schule und die Kindergärten bereiten zusammen die Informationsveranstaltung für die Eltern der Vierjährigen vor und führen sie gemeinsam durch. Bei der Vorbereitung erfolgt jährlich auch der allgemeine Informations- und Gedankenaustausch zwischen Schule und Kindergärten.

 

- Vor der Anmeldung in der Schule findet Ende Oktober ein Tag der offenen Tür für interessierte Eltern statt.  Dort können Sie neben dem Schulgebäude auch Einblick in unseren Unterricht nehmen.

-  Bei der Schulanmeldung werden im Rahmen eines kleinen Schulspiels erste Eindrücke von allen Kindern gewonnen. Dabei ist klar, dass alle künftigen Lernanfänger in den zehn Monaten bis zur Einschulung noch erhebliche Entwicklungssprünge machen werden.

- Im Frühjahr wird ein persönliches Gespräch zwischen Erzieherin, Lehrerin und Eltern der bei uns angemeldeten Kinder angeboten.

- Im Juni findet ein gemeinsamer Kennenlernnachmittag für die Kinder und Eltern des ersten Schuljahres und die neuen Lernanfänger mit ihren Eltern statt. Bezüglich der Klassenzusammensetzung dürfen die Lernanfänger im Vorfeld Wünsche äußern. Die Bewirtung übernimmt die Schulpflegschaft.

- Hilfreich für eine möglichst schnelle individuelle Förderung der Kinder ist die Übergabe der Bildungsdokumentation aus dem Kindergarten an die Schule.



Schuleingangsdiagnostik

 

Die Ermittlung der Lernausgangslage ist die Voraussetzung für die individuelle Förderung eines jeden Kindes. Sie muss mit dem ersten Schultag beginnen.
Diese Aufgabe übernimmt jede Lehrkraft für ihre Schülerinnen und Schüler, weil sie für die weitere Gestaltung der individuellen Förderung zuständig ist. Nach und nach stellt sie fest, über welche Kompetenzen die Kinder verfügen. Grundsätzlich gilt:

- Die Regelzeit zum Durchlaufen der Schuleingangsphase beträgt 1 bis 3 Jahre.

- Wenn sich abzeichnet, dass ein Kind die in den Lehrplänen festgelegten Kompetenzen in der Zeit von 2 Jahren nicht erreichen wird und somit die erfolgreiche Mitarbeit in Klasse 3 unwahrscheinlich ist, verbleibt es ein weiteres Jahr in der Schuleingangsphase.

- Ein Kind wechselt bereits nach einem Jahr in die Jahrgangsstufe 3, wenn es aufgrund des erreichten Lernstandes und seiner sozialen Kompetenzen dort ebenso erfolgreich wie bisher mitarbeiten kann. Ein Wechsel nach einjähriger Schuleingangsphase in Klasse 3 wird nur umgesetzt, wenn die Erziehungsberechtigten ausdrücklich zustimmen.